Traumapädagogik

Trauma

Einführung in die Traumapädagogik am 04.02.19

 

Was ist eigentlich ein „Trauma“, welche Kategorien von „Traumata“ gibt es, was sind „Traumafolgestörungen“ und wie kann ich mich im Pädagogischen Alltag als BetreuerIn angemessen und „traumasensibel“ verhalten?“

Auf diese und andere Fragen versuchte die Jugendsozialarbeiterin Frau Mast einzugehen und die Betreuungskräfte der offenen Ganztagesschule und deren Leitung Frau Agathe Nover zu informieren. In Form einer Powerpoint-Präsentation wurden umfangreiche theoretische Grundlagen vermittelt und anschließend auf Fragen eingegangen.

Traumapädagogik überträgt die Erkenntnisse der modernen Psychotraumatologie auf die pädagogische und beratende Arbeit mit Kindern und Jugendlichen und gibt es als eigenständige Disziplin erst seit wenigen Jahren. Traumapädagogik ist ein pädagogischer Ansatz um Menschen mit Traumafolgestörungen zu stabilisieren und zu unterstützen und wurde hauptsächlich von Fachkräften aus der Praxis entwickelt. Traumapädagogik unterscheidet sich klar von Traumatherapie.

Gemeinsame Inhalte von Traumapädagogik und Traumatherapie sind Psychoedukation, Stabilisierung und Neuorientierung, sie ergänzen sich in ihrer Wirkung.

Traumakonfrontation oder Exposition ist Bestandteil der Traumatherapie und wird von entsprechend ausgebildeten Fachkräften wie Psychotherapeuten und Ärzten geleistet.

Am Ende der Veranstaltung entstand bei allen Beteiligten der Wunsch nach einer Fortführung.

Für das große Interesse bedankte sich die Jugendsozialarbeiterin bei dem Team der offenen Ganztagesschule, die nun ihr neu erworbenen Wissen in der Praxis erproben können.

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